Mitte Mai fand die Spendenübergabe an das Tierheim Heinzelwinkel (Landkreis Landshut) statt. Aus dem Erlös der jährlich stattfindenden Altkleidersammlung der katholischen Landjugendbewegung im Landkreis Landshut, übergaben wir den Spendenscheck im Wert von 1.000 Euro an die Leiterin des Tierheimes Fr. Ziegler und an eine Mitarbeiterin. Unsere Spende wird für die medizinische Versorgung und Unterbringung der tierischen Bewohner verwendet. Im Tierheim leben zur Zeit viele Hunde, Katzen und Kleintiere, die sehnlichst auf ein neues festes Zuhause warten.

 

Am 20.09.2017 übergab der KLJB-Kreis Landshut im Rahmen seiner monatlichen Sitzung eine Spende von 1000 € an den Verein Bildung für Madagaskar e.V. Das verspendete Geld stammt aus dem Erlös der alljährlichen Altkleidersammlung im Landkreis, welche auch dieses Jahr wieder mit großer Beteiligung zahlreicher Ortsgruppen stattfand.

Der Verein, der von Anfang an von Cäcilia und Alexander Gantner geleitet wird, unterstützt seit 1996 die südliche, oft von Dürren und Hungersnöten betroffene und besonders arme Region rund um Tolagnaro. Am Anfang schickte, das aus dem Landkreis Rosenheim stammende Ehepaar vor allem Pakete mit Kleidung, Spielzeug und Geld nach Madagaskar. Nachdem sie immer mehr Menschen auf die dortige Situation aufmerksam machten und so größere Projekte finanzieren konnten, haben sie sich zum Ziel gesetzt durch Bildung die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und den jungen Menschen eine Perspektive für ihr Leben zu geben. 2008 bauten sie dann mit großer Mithilfe der einheimischen Bevölkerung eine Schule, die sich jedes Jahr über wachsende Schülerzahlen freut. Inzwischen besuchen jedes Schuljahr rund 300 Schüler aller Altersgruppen die „Marie-Helene-Schule“ in Marofanenitra. Wir hoffen, dass wir mit unserer Spende einen Beitrag dazu leisten können, den Wachstum dieses vorbildlichen Projektes zu unterstützen, um noch mehr Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

 

Eine riesige Freude machten die Jugendlichen aus der Vorstandschaft des KLJB-Kreisverbands Manuela Bremberger von der SHG Leukämie.

Eine Spende über 1000 Euro aus dem Erlös der alljährlich im ganzen Landkreis von den Ortsgruppen durchgeführten Altkleidersammlung konnte in der Jugendstelle Landshut überreicht werden.

Der Erlös vieler Aktionen, so die Vorsitzende Nici Ringlstetter, kommt sozialen Projekten zugute. SIe hätten die SHG Leukämie ausgesucht, weil die jugen Leute als wichtiges Thema sehen, und den Verein bei der "Suche nach der Nadel im Heuhaufen" bei den Typisierungsaktionen mit einem finanziellen Beitrag unterstützen wollen.

Die SHG Leukämie Landshut hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Typisierungsaktionen Leben zu retten, sowie den betroffenen Menschen in ihrer schweren Erkrankung wieder Lebensmut und Zuversicht zu vermitteln und ihnen das Gefühlt zu geben, in dieser Lebenskrise nicht allein zu sein.

 

Maria Berger, Vertreterin des Fördervereins, nahm diese großzügige Spende freudig in der Kath. Jugendstelle in Landshut entgegen.

Sie berichtete den anwesenden Jugendlichen über die Arbeit von dem Hilfsprojekt in Cochabamba (Bolivien), bei dem sie in den vergangenen Jahren bereits mehrmals aktiv mitgearbeitet hat.

Das Ziel der Fundación ist die Schaffung eines neuen Selbstverständnisses und Selbstbewusstseins von Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und mit Obdachlosigkeit, Gewalt, Drogenabhängigkeit und Perspektivlosigkeit konfrontiert werden, erklärte sie. Hierbei wird vor allem die Hilfe zur Selbsthilfe für diese Personengruppen unterstützt. Zum einen durch Streetwork direkt auf der Straße, wo durch verschiedene Workshops und intensive Gespräche die Motivation geweckt werden soll, das Leben auf der Straße hinter sich zu lassen. Der nächste Schritt ist dann die soziale Wiedereingliederung z.B. durch Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche.

Auch die Prävention spielt eine wichtige Rolle, wo durch schulische Unterstützung und Hausaufgabenbetreuung, das Anbieten von sinnvollen Freizeitaktivitäten, das Wecken von Hygienebewusstsein und regelmäßige Mahlzeiten gefährdete Kinder und Jugendliche intensiv betreut werden, zählte sie auf.

Die Fundación ist in der Gegend ihres "Projekthauses" in Cochabamba nicht mehr wegzudenken. So wird mit den Spenden u.a. aus Deutschland versucht Mitarbeiter vor Ort weiter zu beschäftigen und das Leben der Kinder, Jugendlichen und jungen Familien deutlich zu verbessern.